Der Burgverein Königstein in der Presse - 2025
Abgelaufen26.08.2025
„Toller Umzug, familiäre Atmosphäre“
Burgfest-Sonntag bietet viele Hingucker – Bestes Wetter auch für Teilnehmer in Gewändern
Königstein – Reichlich Handgeklapper vom Rand der Strecke begleitete die Teilnehmer am Burgfest-Umzug am Sonntagnachmittag. Insgesamt waren es 29 Gruppen mit Kutschen, auf von Traktoren gezogenen Hängern oder eben auch per pedes, die in der Wiesbadener Straße Aufstellung genommen hatten. „Es ist alles glatt gegangen“, bilanzierte am Tag danach Martin Orlopp, der Hofmarschall des Königsteiner Burgvereins, der das Burgfest zum 72. Mal veranstaltete. Orlopp weiter: „Es gab unterwegs keine Pannen oder Ausfälle. Auch alle Pferde haben die Runde bestens bewältigt. Zudem hatten wir ja ein Wetter, wie es sein sollte. Kein Regen und nicht zu warm. Das ist besonders für die Fußgruppen und Ritter wichtig, die ja doch unter etwas schwereren Gewändern unterwegs sind.“
„Lange Geschichte, gelebte Tradition“
Der Umzug war erneut eine bunte Mischung aus heimischen Gruppen und Gästen von nah und fern. Die Ortenberger Schützen marschierten mit den Herren aus Eppstein, den Kronberger Rittern und den Musketieren aus Bad Vilbel. Bürgermeisterin Beatrice Schenck-Motzko grüßte zusammen mit Landrat Ulrich Krebs, beide in historische Kleider gewandet, von einer großen Kutsche. Huldvoll winkten auch Alexander Fürst zu Stollberg-Roßla und Burgverein-Präsidentin Brigit Becker in die Menge, gefolgt von den Männern und Frauen der Festungsgarde des Königsteiner Narrenclubs in ihren historischen Kostümen.
Die Truppe des Partnerschaftsvereins „Le Cannet-Rocheville“ verteilte Blümchen und kleine Leckereien, während die Musik- und Showband des Fanfarencorps Königstein mit fetziger Musik und eigenwilliger Lauf-Choreographie reichlich Applaus einsammelte. Eine weite Anreise hatte die „Weiße Dame“ aus der polnischen Partnerstadt Kórnik, die von ihrer Schützengarde begleitete wurde.
Gleich ein ganzer Wagen war mit reichlich gekrönten Häuptern besetzt: Die Hohen Burgfrauen der letzten Jahrzehnte, teilweise in Begleitung ihrer Kinder, entdeckten viele bekannte Gesichter am Rande der Strecke. Eine Mutter aus Bad Soden-Neuenhain, die mit ihrer Tochter Vanessa (10) am Rande der Strecke stand und applaudierte, sagte zum TZ-Reporter: „Das hier ist immer so ein toller Umzug in familiärer Atmosphäre, zu dem wir sehr gerne kommen. Besonders, wenn man eine Tochter hat, die gerne auch einmal eine Prinzessin sein möchte und sich für den Umzug extra kostümiert, ist das Dabeisein Pflicht. Mit meinem Mann bin ich seit Jahren immer am Freitag und Samstag Dauergast auf der Burg, dann wird die Tochter zu den Schwiegereltern gebracht.“ Ein Zugteilnehmer sagte, dass er sich „über mehr Zuschauer“ gefreut hätte. Das Beste zum Schluss: Im letzten Wagen machte Burgfräulein Málva I., begleitet von ihrem Hofstaat, den Königsteiner ihre Aufwartung.
Neu war, dass der Zug sich in der Wiesbadener Straße/Seilerbahnweg aufstellte. Oder nicht? „Das mit der Zug-Aufstellung hier in der Straße ist für mich keine Neuigkeit“, sagte Anwohner Stephan Süßbrich, der bei den Königsteiner Rittern aktiv ist. Dies habe es in früheren Zeiten schon gegeben: „Ich kann mich noch an Erzählungen erinnern, dass meine Großeltern das Haus hier dann mit Zweigen und Schleifen aus rot-weißen Krepp-Papier dekoriert haben. Dass hier die Straße für den normalen Verkehr gesperrt wurde, ist für mich kein Problem. Schließlich hat das Burgfest eine lange Geschichte und ist auch gelebte Tradition.“JP
Quellenangabe: Taunus Zeitung vom 26.08.2025, Seite 27
26.08.2025
KOMMENTAR
Aufklärung tut not, bitte schnell!
Königsteins 72. Burgfest ist vorbei, aber die Arbeit längst nicht beendet. Tagelang noch werden Helfer auf der Burg aufräumen, saubermachen und alles abtransportieren, was für die dreitägige Großveranstaltung vonnöten ist. Der Burgverein als Veranstalter wird Kassensturz machen und ausrechnen, ob er schwarze Zahlen schreibt oder drauflegen muss nach einem Fest, das mit dem Umzug, dem Familiennachmittag, dem Weinkeller der Chorgemeinschaft 1860 Königstein und guter Live-Musik erfreuliche Akzente gesetzt hat. Dafür gebührt all den Ehrenamtlichen, die das Fest in aufwendiger Arbeit organisiert haben, Dank und Respekt.
Alles gut? Mitnichten. Diesmal ist dort, wo Licht ist, auch Schatten. Gruppen mit überwiegend aufgedrehten jungen Leuten, die gerne mal zu tief ins Glas schauen oder sich übermütig gebärden, gehören zum Bild auch anderer Feste.
Doch die unschönen Szenen vom Freitagabend trüben das Bild des Burgfestes 2025. Bei Einbruch der Dunkelheit war der Ansturm am Burg-Einlass nach Angaben von Zeugen so groß, dass es nicht mehr vor und nicht mehr zurück ging. Weder raus noch rein. Eine Frau soll gar eine Panikattacke bekommen haben. Die Taunus Zeitung hatte Kontakt mit Besuchern, die lange warteten, sich ängstigten und verärgert die Heimreise antraten. Das Gros jener Gäste hatte sich die Eintrittskarten im Vorverkauf gesichert. Bekommen sie ihr Geld zurück? Noch wichtiger als der finanzielle Aspekt sind Sicherheitsfragen: Dass angesichts der chaotischen Zustände nicht mehr passierte und nach bisherigen Erkenntnissen niemand ernsthaft verletzt wurde, grenzt an ein Wunder, ist der Aufgang zur Ruine doch steil und schmal. Schnell kann jemand den Hang hinunter stürzen und unten Wartende umreißen.
Warum klemmte es? War zu wenig Sicherheitspersonal eingeteilt? Wurden für den Freitagabend gar mehr Eintrittskarten verkauft als die zulässigen 4000? Burgverein-Präsidentin Birgit Becker sagte am Montag auf Anfrage, dass dieses Gerücht nicht stimme. Sie versicherte, dass das Geschehen ohne Umschweife „aufgearbeitet“ werde. Bitte schnell, bitte in aller Klarheit, bitte ohne Beschönigungen! Zu lebendig sind die Bilder vom Gedränge der Love-Parade am 24. Juli 2010 in Duisburg. Damals starben am Zugang zum Festgelände 21 Menschen. Königstein hat Glück gehabt.
Quellenangabe: Taunus Zeitung vom 26.08.2025, Seite 27, ASK
25.08.2025
Neuerung mit Weinkeller findet Anklang
Tausende feiern beim 72. Burgfest – Feuerwerk startet nach Tumulten beim Einlass verspätet
Königstein – Wohl den Besuchern, die beim Burgfest solche Gastgeberinnen haben. Charmant, freundlich, gut gelaunt. Im sogenannten „Museum“ der Burg-Ruine machen sich die drei Damen startklar für das große Publikumsinteresse, das sie sich auch für den zweiten Burgfest-Abend erhoffen. Die Gläser im Regal hinter ihnen sind fein säuberlich aufgereiht. Eiswürfel wandern in die schwarze Kühlbox. Der Getränkevorrat ist aufgefrischt, der Kühlschrank gut gefüllt. Kleine Töpfe mit echten Blumen zieren die mit knallroten Decken überzogenen Tische, an denen helle Stühle stehen.
Gedämmtes Licht fällt auf Pia Seidel-Zoller, Veronika Loch und Nana Dietz-Frech, die sich ehrenamtlich für die Chorgemeinschaft 1860 Königstein engagieren und Hand in Hand hinter dem Tresen ihre Vorbereitungen treffen. Der Verein funktioniert das als „Museum“ bekannte Gewölbe erstmals wieder zu einem Weinkeller um – eine offenkundig gute Entscheidung. Der Zuspruch am Vorabend sei gut, das Publikum gemischt gewesen, sagt das emsige Trio. „Wir sind zufrieden.“ Mit dem Weinkeller knüpfe die Chorgemeinschaft an ihr dreitägiges Wein- und Sektfest „Sommer im Park“ Anfang Juni an. Während die Chorgemeinschaft in der gegenüberliegenden Schlossküche Partyhits auflegt, ist ihr Weinkeller als Ort konzipiert, an dem es „entspannter und ruhiger“ zugehe – so schildern es die Frauen, wahrend zwei Steppke kess hineinstolzieren, kreischen und sich am Widerhall ihrer Rufe erfreuen.
Einen Katzensprung von den Aktivitäten der Chorgemeinschaft entfernt wummern schon die Bässe. Bumm. Bumm. Grüppchen junger Leute stehen beisammen und stoßen an. Harte Klänge, rockige Livemusik – auch das gehört zum Burgfest.
Helferinnen mit Durchhaltevermögen
Sitzfleisch hat Henning Stocks, der seit etwa drei Jahren in Königstein lebt und aus beruflichen Gründen in die Region gekommen ist. Der bei einer Bank tätige Wirtschaftswissenschaftler hockt lange Zeit auf der Wiese am Hang und genießt die Sonne, die sich mit nachlassender Kraft in den Untergang verabschiedet. Jemand habe ihm erzählt, dass Burgfest sei, sagt der aus Uelzen (Niedersachsen) stammende Burgfest-Debütant, der sich spontan an der Tageskasse sein Ticket gekauft hat. Das Wetter sei super, die Musik gut – „das hat Charme“. Gefällt es ihm? „100-prozentig“, antwortet Henning Stocks, den es erstmals überhaupt auf die Ruine verschlagen hat.
Vor der Bühne formieren sich Menschen im Halbkreis vor Birgit Becker, Präsidentin des Burgvereins, der das Fest zum 72. Mal veranstaltet. Ohne all die Ehrenamtlichen gäbe es dieses Fest nicht, betont sie und spricht ihren Dank aus. Später entgegnet Becker auf die TZ-Frage, ob die Zahl an Ehrenamtlichen dreistellig sei: „Bestimmt.“ Vor der Bühne mit der Musik der „Sound Clowns“ war laut Becker „richtig was los“, die Stimmung am Freitagabend gut. Sowohl am frühen Samstagabend auf der Burg als auch nachmittags beim Empfang von Bürgermeisterin Beatrice Schenk-Motzko fürs Burgfräulein Málva I. spricht sie aber auch die Tumulte beim Einlass vom Vorabend an (siehe „Solche Situationen darf es nicht geben“ unten). Die Ereignisse führten zu der Entscheidung, das für 22.30 Uhr geplante Feuerwerk um etwa 45 Minuten zu verschieben. Nach Angaben der Stadtverwaltung dürfen für einen Abend maximal 4000 Eintrittskarten verkauft werden. Für den Freitagabend sei es circa 3800 Tickets gewesen. Das Burgfest gehört somit zu den publikumsträchtigsten Veranstaltungen in der Kurstadt.
Hingucker beim Empfang vorm Rathaus sind die Mitglieder des Königsteiner Fanfarencorps, dessen Musik- und Showband stets in weiß-schwarzen Uniformen auftritt. Ihre gefransten Kopfbedeckungen erinnern an die Bärenfellmützen der britisch-königlichen Garde. „Es kann noch so heiß sein“, sagt Vorsitzender Dieter Giese. „Wir treten immer in Uniform auf.“ Immer? Immer! „Charisma“ und „Young Charisma“ heißen die Tanzformationen des Vereins, die vor den Blasmusikern mit ihren verschiedenfarbigen Puscheln wedeln. Das Corps, das zum Burgfest-Inventar gehört, wird nächstes Jahr 60. Giese: „Das werden wir feiern!“
Apropos Burgfest-Inventar. Dazu zählt sich auch die Chorgemeinschaft Königstein, wie der Vorsitzende Stefan Seidel sagt. „Wir sind von Anfang an dabei.“ Das spricht für ein Durchhaltevermögen, wie es auch die einsatzfreudigen Damen im Weinkeller an den Tag legen. Ihre Schicht am Samstag dauert von 17.30 bis 3 Uhr in der Nacht. Das bedeutet eine Heidenarbeit. Ob sie die Aufgabe dennoch gerne übernehmen, will der TZ-Redakteur wissen. Pia Seidel-Zoller, Veronika Loch und Nana Dietz-Frech lachen herzlich: „Ja!“ANDREAS SCHICK
„Solche Situationen darf es nicht geben“
So viel erscheint klar: Irgendetwas ging schief. Am späten Freitagabend, dem ersten von drei Burgfest-Tagen, hat es beim Einlass auf die Königsteiner Burg Tumulte gegeben. Dem Vernehmen nach war das Gedränge von vor allem jungen Leuten so groß, dass nicht nur lange Wartezeiten herrschten, bis Gäste aufs Burg-Gelände gelangten. Von „Prügeleien“ war am Tag darauf die Rede. Ein städtischer Mitarbeiter widersprach dieser Darstellung, räumte aber Probleme beim Einlass ein. Bereits am Samstag sei der Zugangsbereich entzerrt worden. Die TZ hatte am Freitagabend keinen Reporter an Ort und Stelle. Die Polizei kündigte am Sonntag auf Nachfrage unserer Zeitung an, sich am Montag via Pressestelle zu den unschönen Szenen zu äußern. Burgverein-Präsidentin Birgit Becker sagte am Samstag: „Solche Situationen darf es nicht geben.“ Es sei „unbedingt“ erforderlich, das Geschehen aufzuarbeiten. ask
Weitere Berichte
Die TZ setzt ihre Burgfest-Berichterstattung am Dienstag fort (Umzug, vorläufige Bilanz).
Quellenangabe: Taunus Zeitung vom 25.08.2025, Seite 26
21.08.2025
Burgfest-Umzug mit neuer Startzone
Königstein – Ein Burgfest ist wie das andere, oder? Nein. Mal variiert der Burgverein als Veranstalter seine abwechslungsreichen Programmpunkte, mal funkt das Wetter dazwischen und kann die Stimmung trüben. Immerhin – die Vorhersage für das bevorstehende Wochenende sieht passabel aus. Einschneidend ist eine Änderung, die beim 72. Königsteiner Burgfest (22. bis 24. August) greift: Der Umzug, der durch die Altstadt und die Stadtmitte führt, spart diesmal die B455 aus. Es sei der Wunsch der Stadt gewesen, die Bundesstraße außen vor zu lassen, berichtet Burgverein-Präsidiumsmitglied Martin Orlopp. So wird es nicht erforderlich, diese wichtige Verkehrsachse zu sperren.
Aufstellung im Seilerbahnweg
Der Umzug startet am Sonntag um 13.30 Uhr in der Wiesbadener Straße/Seilerbahnweg. Er führt die Wiesbadener Straße hinab, biegt nach links auf die Stresemannstraße ab und verläuft dann auf seiner üblichen Strecke. Die Zahl von 35 Zugnummern sei deutlich geringer als in früheren Zeiten, aber vergleichbar mit den Teilnehmerfeldern in jüngerer Vergangenheit. Sowohl einheimische als auch auswärtige Gruppen laufen mit, darunter sind beispielsweise Vertreter aus den Partnerstädten Kórnik (Polen) und Le Cannet (Frankreich). Hohen Stellenwert bei den Vorbereitungen hatte das Thema Sicherheit. An mehreren Stellen blockieren Fahrzeugsperren die Zufahrt zum Umzugsgelände. Die Fahrzeuge sind laut Orlopp „bemannt“, sodass sie im Notfall sofort beiseite gefahren werden können.
Nachts verkehren Sonderbusse
Das Burgfest beginnt am Freitag mit einem ökumenischen Gottesdienst (18 Uhr, Kirche St. Marien, Kirchstraße 18). Mit der Öffnung der Burg um 19 Uhr beginnt auch das Abendprogramm, zu dem ein Feuerwerk gehört (22.30 Uhr). Am Samstag fängt das Fest um 17.30 Uhr an (ebenfalls mit einer Partyband, die um 21.30 Uhr loslegt). Am Sonntag öffnet die Burg um 15 Uhr. Der Burgverein organisiert ab 15.30 Uhr einen „fröhlichen Familiennachmittag“ mit einem Programm für Klein und Groß, und zwar auf der großen Festwiese auf der Burgruine. Kinder bis zum 12. Geburtstag und gewandete Umzugsteilnehmer haben freien Eintritt zu diesem Familienprogramm.
Die städtische Jugendarbeit ist erneut mit einem „Wasserstand“ vertreten: Am Freitag, 22. August, und am Samstag, 23. August, erhalten Jugendliche dort kostenlos Wasser (Pfand: 50 Cent). Mit dieser Aktion möchte die städtische Jugendarbeit „zu einem sicheren und verantwortungsvollen Festbesuch“ beitragen. Die Chorgemeinschaft freut sich derweil auf Besuch im Weinkeller.
Wegen des Burgfest-Umzugs am Sonntag kommt es nach Angaben der Stadt Königstein zu „vorübergehenden Beeinträchtigungen“. Die Verwaltung rät dazu, „die betroffenen Bereiche zu umfahren“. Der Umzug nimmt folgenden Verlauf: Seilerbahnweg/Wiesbadener Straße – Stresemannstraße – Frankfurter Straße – vordere Hauptstraße – Fußgängerzone – hintere Hauptstraße – Gerichtstraße – Herzog-Adolph-Straße – Theresenstraße – Limburger Straße – Kirchstraße – Fußgängerzone – Hauptstraße – Georg-Pingler-Straße.
Die Stadt Königstein lässt für späte Gäste Sonderbusse fahren, damit jeder das Auto stehen lassen kann. Ab 1.35 Uhr geht es nach Kelkheim, Bad Soden, Kronberg, Oberursel und Glashütten.
Tickets im Vorverkauf und an Tageskasse
Karten gibt es in der Kur- und Stadtinformation (Hauptstraße 13a). An den Festtagen können Tickets weiterhin über burgverein-koenigstein.de im Internet erworben werden; Tageskassen befinden sich nur vorm Rathaus (Burgweg 5). Der Eintritt am Freitag/Samstag beträgt 14 Euro (reduziert: 10 Euro). Am Sonntag sind es 5 Euro (ab 15 Uhr) und 7 Euro (ab 17 Uhr).ASK
Quellenangabe: Taunus Zeitung vom 21.08.2025, Seite 28
07.07.2025
Königstein – In ihren zarten Händen hält sie das neue Burgfestheft, den Blick aufmerksam auf die glänzenden Seiten gerichtet, die Krone auf dem Haupt. Ihre dunkelblaue Samtrobe fängt das Licht ein – so wie das Heft selbst es tut: Der Umschlag glänzt in Blautönen und Türkis, der Titel „72. Königsteiner Burgfest“ rankt sich in verschlungener Schrift über das Titelblatt, auf dem ein Feuerwerk und Burgfräulein Málva I. abgebildet sind. Die junge Frau gibt dem diesjährigen Burgfest das Gesicht.
Die 21-Jährige, am 1. Juli 2004 in Bad Soden geboren, lebt seit ihrer Geburt in Königstein. Sie ist tief im Vereinsleben verwurzelt – wie ihre Eltern: Ihre Mutter Ela van der Heijden engagiert sich beim Narrenclub („Plaschis“) und im Nähatelier. Málvas Vater, Larsjan van der Heijden, wurde kürzlich zum neuen Kommandeur der Historischen Festungsgarde Königstein gewählt. Ihre Lieblichkeit hat einen vier Jahre älteren Bruder. Auch er ist bekannt in der Stadt.
Sie studiert Archäologie
„Ich habe mich sehr auf dieses Burgfestheft gefreut“, sagt Malvá und lächelt. Sie selbst hat einen Beitrag im Heft verfasst und stellt sich dort vor. Hoheit studiert Archäologie an der Goethe-Universität Frankfurt, spielt Gitarre, zeichnet und findet ihren sportlichen Ausgleich im Kampfsport. Seit ihrem dritten Lebensjahr ist sie bei den „Plaschis“ aktiv, kennt den Burgverein von innen und außen – und liebt das Miteinander, das Vereine ausmacht.
Das Burgfestheft wird von jeher im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Burgvereins an die Mitglieder ausgeteilt. Präsidentin Birgit Becker überreicht auch diesmal die druckfrischen Exemplare an die Mitglieder. Das Festheft liegt in den Königsteiner Geschäften aus. Wer einen oder mehr Taler in eines der blauen Sparschweine des Burgvereins steckt, darf sich eins mitnehmen – eine wichtige Stütze, um die Gestaltung Jahr für Jahr zu finanzieren.
Programm und Zeitplan liegen vor
Wieder haben sich sachkundige Autoren gefunden, um Historie und Gegenwart der Kurstadt lebendig werden zu lassen: Holger Friedel berichtet über die zweite urkundliche Erwähnung Königsteins 1225. Stadtarchivarin Alexandra König widmet sich der Hochzeit von Anna von Eppstein-Königstein. Pfarrerin Katharina Stooth-Neuschäfer erinnert an das 500. Jubiläum der Hochzeit Martin Luthers mit Katharina von Bora. Die frühere Präsidentin Brigitte Oswald-Mazurek beleuchtet die Dichtermuse Annett Stoltze, während Beate Großmann-Hofmann, die ehemalige Stadtarchivarin, sich mit der „Plage des Autoverkehrs“ und der „neuen Besatzung“ in Königstein auseinandersetzt. Bürgermeisterin Beatrice Schenk-Motzko, Schirmherr Alexander Fürst zu Stolberg-Roßla und Präsidentin Birgit Becker stimmen mit Grußworten auf das große Fest im August ein.
Málva vergleicht in ihrem Beitrag die Königsteiner Burgruine mit einer Brücke „zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen verschiedenen Kulturen und Menschen“. Sie sagt: „Ich freue mich jeden Tag mehr auf das Burgfest.“ Seit ihrer Inthronisation im Januar war sie bereits auf zahlreichen Veranstaltungen unterwegs: In Rosbach traf sie die Blütenkönigin, in Büdingen die Froschkönigin, sie nahm am Europatag in Schloßborn teil, strahlte mit königlichem Glanz beim Ritterturnier und reiste sogar in die polnische Partnerstadt Kórnik, wo sie die Verbindung zwischen den Städten mit Leben füllte. Bald wird sie auch auf dem Königsteiner Lavendelfest zu sehen sein.
Der Verein hat den Zeitplan fürs Burgfest festgezurrt. Am Freitag, 22. August, startet es mit dem ökumenischen Gottesdienst in der Kirche St. Marien (18 Uhr). Ab 19 Uhr öffnen die Burg und der Vereinskeller. Ab 20 Uhr spielt auf der großen Festwiese die Partyband „Sound Clowns“. Das große Feuerwerk ist für 22.30 Uhr geplant. Sperrstunde ist – wie auch am Tag darauf – um 3 Uhr.
Der Samstag, 23. August, beginnt um 16 Uhr mit dem Empfang der Bürgermeisterin am Rathaus, inklusive symbolischer Schlüsselübergabe. Die Burg öffnet ihre Tore um 17.30 Uhr, musikalisch wird der Abend von der Band „Cherry Bomb“ gestaltet.
Am Sonntag, 24. August, findet ab 13.30 Uhr der große Festzug vom Tal zur Burg statt. Die Burg ist ab 15 Uhr geöffnet. Von 15.30 bis 18 Uhr steht der Familiennachmittag im Mittelpunkt, bevor der Abend mit Livemusik beginnt und ausklingt. Die Sperrstunde ist auf 2 Uhr festgelegt.
Quellenangabe: Taunus Zeitung vom 07.07.2025, Seite 27
27.06.2025
Burgfest-Macher sehnen gutes Wetter und Helfer herbei - Präsidium erinnert sich der schlechten Rahmenbedingungen 2024 – Zwei vakante Posten
Königstein – Der Burgverein bereitet sich auf das Burgfest vor (22 bis 24. August) und erhofft sich für die dreitägige Veranstaltung bessere Rahmenbedingungen als 2024. Sowohl am Samstagabend als auch am Sonntag gab es damals Unwetterwarnungen. Die Burg musste am Samstagabend gar geräumt werden. Der Festumzug ging ohne Musik und ohne die beliebten Kutschen vonstatten. Präsidentin Birgit Becker erinnerte sich bei der jüngsten Hauptversammlung: „Zum Familiennachmittag war es dann zum Glück wieder trocken, aber das ganze Wochenende war einfach eine große Herausforderung.“
Dass zeitgleich zum Fest die Achtelfinalspiele der Fußball-Europameisterschaft stattfanden, erschwerte es dem Verein, Einnahmen zu generieren. Deshalb blieben die Erlöse hinter den Erwartungen zurück, was sich in einem buchhalterischen Minus bemerkbar macht. Schatzmeister Franz Lingner berichtete von hohen Ausgaben für Sicherheit, Verkehr und Gema, die nicht durch Ticketverkauf und Werbeeinnahmen aufgefangen werden konnten. „Wir brauchen gutes Wetter. Zumindest am Freitag und Samstag, damit die Leute kommen.“
Eine „Entführung“, die Ritter und das Bier
Zwar zählt der Verein 234 Mitglieder, doch es sei schwer, Menschen zu finden, die anpacken. Becker: „Am Königsteiner Weihnachtsmarkt konnten wir leider nicht teilnehmen, weil sich nicht genügend Helfer für den Aufbau, die Organisation und die Hüttenschichten gefunden haben, die für den Betrieb einer Hütte auf dem Weihnachtsmarkt notwendig sind. Das fanden wir sehr schade und hoffen sehr, dass wir beim Weihnachtsmarkt 2025 wieder dabei sein können. In jedem Fall werden wir uns diesbezüglich wieder rechtzeitig an unsere Mitglieder wenden.“
Auch für das Burgfest gilt: Das Präsidium kann die Last der Organisation nicht allein tragen. Aktuell sind zwei zentrale Funktionen vakant – das Amt der Präsidialrätin sowie der Zeugwart-Posten. Ursula Althaus-Byrne, die viele Jahre Präsidialrätin war, kümmerte sich um die Terminplanungen des Burgfräuleins und auch um Termine der Hohen Burgfrauen. Die Koordination der Veranstaltungen „in Gewandung“ liegen in den Händen der Präsidialrätin. Eine Nachfolge fand sich an diesem Abend nicht. Ebenso blieb das Zeugwart-Amt unbesetzt. Vizepräsident Berny Frick machte deutlich, dass das Präsidium beide Ämter derzeit mit übernimmt, aber dies könne „keine Dauerlösung“ sein. Dafür ist das Fest zu groß, die Verantwortung zu umfassend. Die Burgfest-Macher brauchen dringend neue Mitstreiter. Emotional ist die Ehrung von Karl-Heinz Nurtsch, der seit Oktober 2024 95 ist und seit 69 Jahren Mitglied ist. Becker überreichte ihm unter herzlichem Applaus eine Flasche Sekt und würdigte die Treue. 20 Jahre lang war er Amtmann – und ist heute Ehrenmitglied im Präsidium.
Der Geehrte revanchierte sich später mit einer heiteren Erinnerung: „Ich habe viele Burgfräuleins kennengelernt – und auch zu Hause abgeholt. Einmal wollte ich eines abholen, aber da war sie schon von den Rittern entführt worden! Ich musste sie mit einem Fass Bier auslösen.“ESTHER FUCHS
Burgfest-Buch
Der Burgverein Königstein hat auch das Burgfest-Buch 2025 und den Zeitplan zum Burgfest vorgelegt. Ein Bericht dazu in der Taunus Zeitung folgt noch.
Quellenangabe: Taunus Zeitung vom 27.06.2025, Seite 28
23.01.2025
Königstein (as) – Königstein hat am Samstag den ersten echten Feiertag des Jahres erlebt. Freilich einen inoffiziellen, der in der Bedeutung für die Stadt aber weit über den Neujahrstag hinausgeht. Denn der Burgverein hat bei einer feierlichen Inthronisierungsfeier im Foyer des Hauses der Begegnung ein neues Burgfräulein in sein hohes Amt eingeführt. Malva I., mit bürgerlichem Namen Malva van der Heijden, tritt die Nachfolge von Jessica I. (Jessica Dyhringer) an. Die 20-Jährige wird für ein Jahr die höchste Hoheit der Stadt sein und viele repräsentative Aufgaben übernehmen dürfen, ehe sie beim Höhepunkt des Jahres 2025, dem 72. Burgfest vom 22. bis 24. August, selbst die Schlüssel der Burg und die weltliche Macht über die Stadt übernehmen darf.
Das neue Burgfräulein heißt Malva I.
21.02.2025
Königstein - Es war ein feierlicher Moment: Am Samstagnachmittag wurde das Geheimnis des Burgvereins gelüftet. Birgit Becker, die Vorsitzende des Burgvereins, verkündete mit spürbarer Freude: „Liebe Gäste, das neue Burgfräulein heißt Málva I. van der Heijden!“ Mit brünettem Haar, einer eleganten nachtblauen Robe, verziert mit glänzenden Brokatapplikationen und einem bezaubernden Lächeln trat Málva I. ins Rampenlicht. Die 20 Jahre alte Studentin der Archäologie ist fest mit Königstein verwurzelt.
Sie und ihr Gefolge werden nun ein Jahr lang die Burgstadt bei Veranstaltungen in der Region repräsentieren. Begleitet wird ihre Lieblichkeit künftig von ihrem Hofstaat, bestehend aus zwei Hofdamen, ihren Freundinnen Victoria Meser und Alessia Bibus sowie zwei Junkern, Bruder Paul und Freund Nicholas Lohlein. „Ich bin ein Königsteiner Mädchen. Hier aufgewachsen im Schatten der Burg. Schon als Kind bin ich oft durch den Burghain gestreift. Immer auf der Suche nach Rehen“, führte Málva I. aus. Geboren am 1. Juli 2004 in Bad Soden, lebte sie fortan in Königstein, besuchte hier die Grundschule und machte 2022 ihr Abitur an der Bischof-Neumann-Schule. Das Reisen - auch in ferne Länder - ist ihr Hobby, und das teilt sie mit ihren Hofdamen und Junkern. Die frisch inthronisierte Regentin bringt die Bedeutung ihrer neuen Aufgabe auf den Punkt: „Es ist eine große Ehre für mich, als Burgfräulein meine Heimatstadt zu vertreten. Ich freue mich auf viele spannende Erlebnisse und darauf, Königstein mit all seinen Facetten zu präsentieren.“
Málva I. berichtet am Rand, dass es in diesem Jahr erstmals einen Burgfräulein-Tee gibt. Sie trinke gerne Tee, sagt die Lieblichkeit. Auch ihr Name passt gut und dass sie mit einem Engländer liiert ist. In der Königsteiner Teestube reagierten sie denn auch prompt und zauberten die passende Kreation „Earl Grey-Malve“. Die Regentin steht für die Verbindung von Tradition und Moderne. Als Tochter einer Familie mit Wurzeln in Serbien, den Niederlanden, England und Deutschland, fließt in ihren Adern das Blut aus vier Nationen. Málva I. beschreibt sich als weltoffen und traditionsbewusst zugleich. Dass Reisen ihr Hobby ist, ist offensichtlich, nachdem die Hoheit berichtet, dass sie nach dem Abitur einen Monat in Japan zubrachte. Auch Griechenland, Italien, Spanien und England, wo sie ihren Freund Nicholas kennenlernte, hat sie erkundet. Málva van der Heijden spielt Gitarre und kann Kampfsport. Seit ihrem dritten Lebensjahr wirkt sie beim Narrenclub „Die Plasterschisser“ mit. „Ich freue mich darauf, Teil des 72. Burgfestes zu sein“, sagt sie strahlend. Das Burgfest sei nicht nur Tradition, sondern ein Symbol für das, was Königstein ausmacht: Gemeinschaft, Geschichte und Heimat.
Vereinsvorsitzende Birgit Becker zeigt sich bewegt: „Es war wirklich nicht leicht, das Geheimnis so lange zu bewahren, aber es hat sich gelohnt.“ Becker ist gewiss: „Málva I. wird unsere Stadt mit Herz und Würde repräsentieren.“ Bürgermeisterin Beatrice Schenk-Motzko lobt die neue Hoheit als „wunderbare Botschafterin für die Stadt“. An Málvas Seite steht ihre Familie. Mutter Ela beispielsweise ist in der Königsteiner Nähstube engagiert und konnte auch aufgrund ihrer Nähkunst prägenden Einfluss auf das Kleid der Tochter nehmen. Die Regentin hat sich für eine sehr geschmackvolle nachtblaue Gewandung entschieden. Ihr Hofstaat ist aufwendig und farblich passend eingekleidet. Mit Málva I. beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte der Burgfräuleins. Die Regentin verspricht: „Ich werde diese Aufgabe mit ganzem Herzen erfüllen.“
Die kommenden Monate versprechen ein ereignisreiches Jahr für das neue Burgfräulein. Bei lokalen, überregionalen Festen und auf Reisen wird Málva I. die Werte und den Charme Königsteins vertreten. Mit einer besonderen Mischung aus Eleganz, Weltoffenheit und Heimatverbundenheit.
Quellenangabe: Taunus Zeitung vom 21.01.2025, Seite 27, Esther Fuchs
20.01.2025
Königstein - Feierlichkeit liegt über dem Foyer des Hauses der Begegnung, das in sanftem Licht erstrahlt. Die Festungsgarde steht in makelloser Formation bereit, die Hohen Burgfrauen sitzen eng beisammen. Der Königsteiner Fanfarenzug Mushoba erfüllt die Luft mit Musik. Es ist ein majestätischer Auftakt an einem geschichtsträchtigen Tag. Jessica I., noch amtierendes Burgfräulein, verabschiedet sich aus ihrem Amt, und das größte Geheimnis des Burgvereins wird gelüftet. Wer tritt ihre Nachfolge an? Birgit Becker, Vorsitzende des Burgvereins, lüftet das bisher bestgehütete Geheimnis: „Das neue Burgfräulein heißt Málva I. van der Heijden.“ Applaus brandet auf und erfüllt das Foyer.
Doch bevor Málva I. inthronisiert wird, lässt die Vorgängerin noch einmal ihre Amtszeit Revue passieren. Das ist Teil der Festlichkeit. Jessica Dyhringer tritt denn auch ans Mikrofon und berichtet bewegt: „Es ist unfassbar, wie schnell dieses Jahr vergangen ist. Letzten Januar stand ich hier genauso aufgeregt wie heute.“
Höhepunkte ihrer Regentschaft geben einen Überblick über das Ehrenamt. „Nach meiner Inthronisation folgte die Fastnachtszeit und damit der Besuch der Fastnachtsveranstaltungen.“ Beim Narranclub der Königsteiner Plasterschisser war sie. „Und auch in Schneidhain habe ich im Publikum gesessen und später mit der Mushoba auf der Bühne Trompete gespielt.“ Zum Benefizlauf gab das Burgfräulein den Startschuss ab. „Unvergessen bleibt der hessische Hoheitsempfang im Schloss Biebrich. Mit unserer Königsteiner Lavendelkönigin Lisa lernte ich Ministerpräsident Boris Rhein kennen.“ Das Apfelblütenfest in Wehrheim findet Erwähnung, auch das Königsteiner Ritterturnier. „Ich bin ja Mitglied bei den Rittern, durfte aber zum ersten Mal auf dem Rücken eines Pferdes die Burg entlangreiten.“ Das mehrtägige 71. Burgfest im Sommer sei jedoch der „absolute Höhepunkt“ ihrer Amtszeit gewesen. „Jede Begegnung, jeder Moment war etwas Besonderes.“
Würdevoll und wunderschön
Genauso viele wundervolle Eindrücke wünscht die scheidende Regentin jetzt ihrer Nachfolgerin, die mit musikalischer Begleitung des Fanfarenzugs unter Beifall den Raum betritt. Mit dabei: der vierköpfige Hofstaat, zwei Hofdamen und zwei Junker. Málva van der Heijden wird zu MáIva I., die mit Eleganz und Grazie überzeugt. Ihren Hofstaat bilden die beiden Freundinnen und künftigen Hofdamen Victoria Meser und Alessia Bibus sowie die Junker Paul van der Heijden, Málvas Bruder, und ihr Freund, Engländer Nicholas Lohlein. Die Insignien der Macht wechseln. Die 22-Jährige strahlt würdevoll, ist wunderschön in ihrem dunkelblauen Traum aus Samt und Brokat, die brünetten Haare elegant hochgesteckt. In ihrer Antrittsrede sagt die neue Regentin: „Dass ich als Burgfräulein diese Stadt repräsentieren darf, ist eine Ehre, die ich kaum in Worte fassen kann. Ich freue mich sehr auf die vielen spannenden Erlebnisse und den Austausch mit den anderen Hoheiten. Ich danke dem Burgverein für das Vertrauen.“
Bürgermeisterin Beatrice Schenk-Motzko, die zur Feierstunde Worte an das scheidende und das neu inthronisierte Burgfräulein richtet, betont: „Jessica, du hast mit Herz und Leidenschaft das Ehrenamt geführt. Liebe Málva, ich wünsche dir eine genauso erfüllende Zeit in deinem Ehrenamt.“ Jessica Dyhringer wird noch am Tag in den Kreis der Hohen Burgfrauen des Burgvereins aufgenommen, erhält von ihnen Orden, gold-schwarze Schärpe und das neue Diadem.
Málva I. ist schon bald zu ersten Terminen unterwegs. Das 72. Burgfest wird unter ihrer Regentschaft gefeiert. Der Burgverein freut sich auf die spannende Amtszeit mit der neuen Repräsentantin. Als die Fanfaren erneut erklingen und der Saal in langanhaltendem Applaus versinkt, ist eines gewiss: Mit Málva I. beginnt ein neues Kapitel in der stolzen Tradition des Burgvereins. Ein Porträt über die neue Regentin erscheint in den nächsten Tagen.
Quellenangabe: Taunus Zeitung vom 20.01.2025, Seite 26, Ether Fuchs