Viele Mitglieder und Freunde des Burgverein Königstein waren am Samstag, 20. Januar 2024, in das Foyer des Haus der Begegnung gekommen, um der Verabschiedung von Burgfräulein Angelika I. und der Krönung des neuen Burgfräuleins Jessica I. beizuwohnen. Die Veranstaltung wurde von der Musik- und Showband Königstein musikalisch eröffnet. 2024Jessica1

Birgit Becker, die Präsidentin des Burgverein Königstein, begrüßte zunächst Ihre Lieblichkeit Angelika I. mit den Hofdamen Julia und Nathalie, den Junkern August und Daniel sowie das zukünftige Burgfräulein Jessica, weiterhin den Kreisbeigeordneter Thorsten Schorr, Königsteins Bürgermeister Leonhard Helm, den Träger des Commodore-Ordens Udo-Rainer Hecht sowie das Ehrenmitglied des Präsidiums Karl-Heinz Nurtsch. Sie wünschte den Anwesenden und deren Familien und Freunden im Namen des Präsidiums ein gutes, glückliches, gesundes und zufriedenes neues Jahr 2024. „Lassen Sie uns gemeinsam auf 2024 anstoßen – alles Gute für Sie“ rief sie den Besuchern zu. Der Schirmherr des Burgfestes, Fürst Alexander zu Stolberg-Roßla, der es sehr bedauerte nicht anwesend sein zu können, hatte Becker gebeten, seine herzlichen Grüße zu übergringen. Uli Stadtler übernahm in diesem Jahr zum ersten Mal die Aufgabe des Zeremonienmeisters und er tat dies so, als hätte er nie etwas anderes getan.

Bevor aber der eigentliche Anlass des Nachmittags anstand, nämlich die Verabschiedung von Burgfräulein Angelika I. und die Krönung von Jessica I., war es dem Burgverein ein großes Bedürfnis, Herrn Bürgermeister Leonhard Helm zu danken, der im Frühjahr aus seinem Amt scheiden und somit das diesjährige Burgfest, das vom 28.-30. Juni stattfindet, nicht mehr als Bürgermeister begleiten wird. Birgit Becker betonte, dass Herr Helm in seiner Amtszeit 16 Burgfräulein begleitet hat und dass er anschließend das neue Burgfräulein Jessica I. krönen wird. Die insgesamt 17 Burgfräulein seiner Amtszeit sind ihm sehr ans Herz gewachsen, denn schließlich begleitete er diese jeweils zu den vielen verschiedenen Anlässen und Veranstaltungen in der näheren und ferneren Umgebung und sogar auf Reisen in die Partnerstädte. „Lieber Herr Helm, im Namen des Burgvereins danke ich Ihnen für Ihre große Unterstützung und Ihre immerwährende Bereitschaft, etwas für das Burgfest, unser großes Heimat- und Familienfest und somit für den Burgverein zu tun. Viele Stunden haben wir miteinander geplant, diskutiert, organisiert, aber auch gefeiert und schöne und bedeutende Stunden erlebt. Der Draht zu Ihnen ist und war immer direkt und unkompliziert, was die Arbeit sehr erleichterte“, hob Becker sichtlich bewegt hervor. Eindrücke aus dieser gemeinsamen Zeit, die Susanne Hecht zu einer Burg-Collage zusammengefügt hat, wurden ihm als Erinnerung überreicht. Nun aber war der Moment gekommen, um von Angelika I. und ihrem Gefolge Abschied zu nehmen. 2024Jessica2 Birgit Becker betonte, dass Angelika, bedingt durch die Umstände rund um die Pandemie der vergangenen Jahre, außergewöhnlich lange im Amt gewesen sei. „Dem Burgverein ist sehr bewusst, was sie geleistet hat, als sie neben ihren bewegten Studiengängen, ihren Hobbies und ihrem Sport so viele Termine und Reisen wahrgenommen hat, um den Burgverein und die Stadt Königstein zu repräsentieren. Sie und ihr Gefolge, haben dies während der langen Zeit sehr würdevoll, engagiert und fröhlich innerhalb und außerhalb Königsteins getan; das wissen alle sehr zu schätzen und dafür danken von ganzem Herzen“, führte Becker aus. Als Geschenk bekam Angelika einen Gutschein, den sie an verschiedenen Stellen in Königstein einlösen kann. Dank gebührte auch dem Gefolge Julia, Nathalie, August und Daniel. Dank ging auch an die Angelikas Eltern, Celestina und Gerhard Orchzechowsky, die ihre Tochter unermüdlich und vorbildlich unterstützt haben. Sie wurden von Becker mit dem Burgvereinsorden belohnt. Bevor Angelika I. die Insignien der Macht, also die Krone sowie den Mantel der schützenden Gewalt zurückgeben musste, dankte Sie in einer kurzen Ansprache allen, die sie während ihrer Regentschaft so eng begleitet haben mit bewegenden Worten und verlieh ihren Eltern, ihrem Gefolge und einer engen Begleiterin den Burgfräulein Orden. Auf einem großen Bildschirm wurden die „Höhepunkte“ ihrer langen Regentschaft gezeigt. Dann war die Amtszeit von Angelika beendet und sie wurde mit dem Diadem und dem Hohe-Burgfrau-Orden in den Kreis der Hohen Burgfrauen aufgenommen.

Nun stellte Becker den Anwesenden das neue Burgfräulein Jessica Dyhringer vor. Am 12. März 2002 in Frankfurt geboren ist sie das mittlere Kind zwischen ihrem älteren Bruder Robin und dem jüngeren Bruder Justin. Im „Haus der Begegnung“ absolvierte sie ihre Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau. Nach der Ausbildung führte ihr Weg nach Bad Homburg in das Gesundheitsamt; heute arbeitet sie bei einer Personalvermittlung in Frankfurt.
Durch die Mitarbeit in vielen Vereinen, vor allem bei den Königsteiner Rittern, kennt sie sich in der Vereinsarbeit gut aus, was ihr bei der Ausübung des Burgfräuleinamtes sicherlich von Vorteil sein wird. 2024Jessica3 Natürlich hat Jessica für sich auch ein Gefolge zusammengestellt, das ihr hilfreich zur Seite stehen wird. Ihre Hofdame ist Nina Lederer-Götz. Nina ist 31 Jahre alt und wohnt in Hünfelden-Dauborn.  Jessica wird von zwei Junkern begleitet: ihrem jüngeren Bruder, dem 20jährigen Justin, sowie von Niclas Happel. „Wir wünschen Dir, liebe Jessica und Deinem Gefolge eine schöne, unvergessliche, interessante, gemeinsame Zeit und hoffen, dass ihr viele schöne Begegnungen und Erlebnisse haben werdet. Die besten Voraussetzungen dafür hast Du mit Wahl Deines Gefolges ja schon geschaffen“, wünschte Becker ihr von ganzem Herzen. 

Nun nahm Jessica, umrahmt von ihrem Gefolge, einer Abordnung der Königsteiner Ritter und der Historischen Festungsgarde auf dem Thron Platz und wurde von Bürgermeister Leonhard „gekrönt“ und mit dem Mantel der schützenden Gewalt ausgestattet. In ihrer Ansprache betonte Jessica I., dass sie sich sehr auf dieses Amt freue und den Burgverein sowie die Stadt Königstein in den nächsten anderthalb Jahren würdig vertreten werde. „Mit dem heutigen Tag ist mein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen“, beendete sie ihre Einführungsrede. Viele Hoheiten aus den umliegenden Ortschaft, die der Zeremonie beigewohnt hatten, darunter auch Königsteins Lavendelkönigin Lisa III, traten heran, um dem neuen Burgfräulein zu huldigen. 2024Jessica4

Bevor der „gemütliche Teil“ des Nachmittags beginnen konnte, dankte Birgit Becker allen, die für die umfangreiche Organisation dieser Veranstaltung incl. aller Aufbauten, Utensilien, Details und nicht zuletzt der Collage für Herrn Helm verantwortlich waren, namentlich bei Biggi Hunkel, Katrin Kehrer, Susanne Hecht, Bettina und Anna Becker, Ursula Althaus-Byrne, Martin Orlopp und allen anderen Präsidiumskollegen. Herzlicher Dank, ging auch an Uli Stadtler, der so gekonnt durch diese Zeremonie geführt hat. Großes Lob bekam die Musik- und Showband unter der Leitung von Dieter Giese, die dieser Veranstaltung den entsprechenden musikalischen Rahmen verliehen hat.

110 Königsteiner hatten sich vom 21. Juni – 24. Juni 2018 auf den Weg in die Partnerstadt Le Cannet an der Côte d`Azur gemacht, um dort das 45-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft zu feiern. Unter den Reisenden befanden sich der Stadtverordnetenvorsteher Freiherr Alexander von Bethmann, Bürgermeister Leonhard Helm, der Erste Stadtrat Walther Krimmel, der Ehrenvorsitzende und ehemaliger Vorsitzender unseres Vereins, Dr. Reinhard Siepenkort, mit seiner Gattin Marie-Charlotte, Vorstand und Komitee des Förderkreises der Städtepartnerschaft Königstein, Burgfräulein Helen I. mit Gefolge, die Festungsgarde von Königstein und fast das gesamte Präsidium des Burgvereins. Gerade Burgfräulein Helen I. mit Gefolge und die Festungsgarde Königstein hinterließen in Le Cannet durch ihr überaus sympathisches Auftreten einen bleibenden Eindruck. Helen I. hielt auf französisch (!) ein beeindruckendes Grußwort. Anbei die deutsche Fassung. 

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Liebe Freunde, es ist eine Ehre als 65. Königsteiner Burgfräulein heute hier stehen zu dürfen. Bei dieser Fahrt geht es um die deutsch-französische Freundschaft, die getragen wird von der Freundschaft unserer Städte. Vieles wurde schon gesagt zu der Entstehung dieser Freundschaft, über die Herausforderungen und die Pläne für die Zukunft. Ich möchte daher als Stimme meiner Generation Danke sagen. Danke, dass Sie Freundschaften geschlossen haben als dies alles andere als selbstverständlich war. Danke, dass Sie für den Frieden in Europa eingetreten sind.

 

Weiterlesen: Burgfräulein Helen I. begeistert Le Cannet mit ihrem "Grußwort"

Der „Wettergott“ ist ein guter Freund des Burgvereins. Bei angenehmen Temperaturen konnte Birgit Becker, die Präsidentin des Burgvereins, zur Buchfest-Buch-Vorstellung 2018 mit ihrem gesamten Präsidium viele Mitglieder und Freunde auf der Terrasse des Kurbades von Königstein begrüßen. Besonders begrüßte sie Burgfräulein Helen I. mit den Hofdamen Charlotte Becker und Charlotte Pignataro, dem Junker Florian Glässer und der kleinen Hofdame Nina Lautenschläger, Königsteins Stadtverordnetenvorsteher 2018Burgfestbuch  Alexander von Bethmann, Bürgermeister Leonhard Helm, das zukünftige Burgfräulein Charalotte I. (Pignataro) mit den Hofdamen Anna (Brähler) und Lena (Hoffmann), dem Junker Moritz (Deibel) sowie der kleinen Hofdame Laetitia (Pignataro), die anwesenden Magistratsmitglieder, Stadtverordneten und viele Vertreter der Königsteiner Vereine sowie die Hohen Burgfrauen und die Ehrenmitglieder des Burgvereins. Ein Dank ging auch an die Vertreter der Presse, die immer wohlwollend über die Veranstaltungen des Burgvereins berichten. Einen großen Dank sprach Birgit Becker den Pächtern des Kurbad-Restaurant Bistro Latino für Ihr Entgegenkommen aus, das Burgfest-Buch wiederum im Restaurant Bereich des Kurbades vorstellen zu können.

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Das Königsteiner Burgfräulein Helen I., 2018BMmit ihrer Hofdame Charlotte und der kleinen Hofdame Nina sowie der „Mama“ des Hofstaates Alexandra waren unter der vielen Gratulanten zur Amtseinführung von Königsteins Bürgermeister Leonhard Helm im Haus der Begegnung in Königstein

Anlässlich der Jahresmitgliederversammlung am 24. März 2017 fanden sich zahlreiche Mitglieder und Freunde des Königsteiner Burgvereins im Hotel „Königshof" ein. Die Präsidentin des Burgverein Königstein e.V., Birgit Becker, konnte unter den Anwesenden den Stadtverordnetenvorsteher und Präsidiumsmitglied Alexander Freiherr von Bethmann, Königsteins Bürgermeister Leonhard Helm und die Ehrenmitglieder Karl-Heinz Nurtsch und Karlheinz Ernst begrüßen. JHVKarlheinz Ernst ist gleichzeitig auch Träger des Commodore-Ordens. Dieser Orden ist eine besondere Auszeichnung des Burgverein Königstein e.V.. Das amtierende Burgfräulein, Isabella I., war aus terminlichen Gründen (Abitur) verhindert. In ihrem Bericht an die Mitglieder ging die Präsidentin Birgit Becker auf die Aktivitäten des Burgvereins im vergangenen und laufenden Jahr ein. Aus diesem ging einwandfrei hervor, dass das Burgfest, welches in diesem Jahr von 23. Juni – 25. Juni stattfinden wird, für den Verein zwar der Höhepunkt eines jeden Jahres ist, bei weitem aber nicht die einzige Veranstaltung unter Organisation oder Mitwirken des Burgvereins. Sei es der jährliche Neujahrsempfang, die 3BurgenWanderung, die Hilfe beim Ritterturnier der Ritter von Königstein, die Vorstellung des Burgfest-Buches 2016 im Restaurant des Kurbades oder die Teilnahme am Königsteiner Weihnachtsmarkt im Dezember, bei allen diesem Veranstaltungen haben sich das Präsidium und die Mitglieder des Vereins mit ihrem Engagement eingebracht. Ein großer Dank ging auch an Isabella I. und Isabelle I. mit ihren Gefolgen und den Hohen Burgfrauen für ihre zeitintensiven Einsätze, bei denen sie den Burgverein und die Stadt Königstein inner- und außerhalb unserer Stadt so würdevoll präsentierten.  JHV1Jubilare des Burgvereins bekamen die Burgvereinstasse überreicht.

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Warmes und trockenes Sommerwetter war angesagt, als sich am Burgfestsonntag um exakt 13.30 Uhr der große Festzug „Vom Tal zur Burg“ aus Anlass des 66. Königsteiner Burgfestes in der Schneidhainer Straße in Bewegung setzte und sich anschließend durch die Straßen von Königstein schlängelte. 46 Motivgruppen bzw. -Wagen bildeten den Umzug, an dessen Ende der Wagen des Burgfräuleins Isabella I. mit ihren Hofdamen Vivien und Franzika, dem Junker Mark-Philipp sowie dem Pagen Gianluca fuhr. Umzug Angeführt aber wurde der Umzug traditionell von der Musik&Showband des Fanfarencorps Königstein e.V. Zahlreiche Zuschauer harrten am Straßenrand, um die Zugteilnehmer in ihren wunderschönen Gewändern zu beklatschen und um Isabella I. zuzujubeln. Sie erwiderte die „Hingebungen“ mit einem liebreizenden Lächeln.Wunderschön war ihr Festwagen mit leuchtenden Blumen dekoriert. Strahlend stand sie in ihrem blauen Samtgewand auf dem Potest des Wagens. Viele Vereine, Schulen, Kirchengemeinden, Organisationen, Politiker, Bürger und Gastgruppen aus Nachbarstädten sowie Königsteiner Bürgerinnen und Bürger nahmen aktiv an diesem Highlight des Burgfestes teil. Dieser Festzug war ein voller Erfolg. Anschließend gab es auf der „Großen Festwiese“ der Burg ein buntes Kinderprogramm, das sehr gut angenommen wurde. Groß war die Freude der kleinen Zugteilnehmer über das liebevoll ausgearbeitet Programm.

 

„Es gibt sie nicht oft, diese Frühlingstage, die kann man kaum schöner malen und vor allem nicht planen kann. Das einzige was zählt ist: Wenn sie da sind, muss man sie genießen, so wie es jetzt rund 90 Teilnehmer der jüngsten Drei-Burgen-Wanderung getan haben“, so beschreibt TZ-Redakteur Stefan Jung die Rahmenbedingungen für diese wunderschöne Wanderungen von der Burgruine Königstein, über die Burg Falkenstein, bis hinunter zur Burg Kronberg. Im Jahr 2013 wurde diese Drei-Burgen-Wanderung im Rahmen der Feierlichkeiten zu „700 Jahre Stadtrechte Königstein“ von den Königsteiner und Kronberger Burgvereinen, den Taunusclubs der beiden Städte und dem Falkensteiner Heimatverein aus der Taufe gehoben. Die extra für diese Wanderung erstellten Wanderzeichen, weisen den Wanderern die elf Kilometer lange Strecke. IMG 3BurgenLos ging es auf der Königsteiner Burg wo Ellengard Jung, Mitglied des Burgverein Königstein e.V., den Teilnehmern in einer kurzen Zusammenfassung die Geschichte dieser Burgruine näher brachte. Danach machten sich die Wanderer auf den Weg zur Burg Falkenstein.

IMG 3Burgen2Dankbar nahmen sie das Weg-Proviant des Heimatvereins Falkenstein entgegen, während Herman Groß ihnen die Vergangenheit der Burg erklärte. Nun ging es hinab ins Tal nach Kronberger. Dort verwöhnte der Kronberger Burgverein die “Pilger der DreiBurgen" mit Suppe. Anschießend lauschten sie dem kurzweiligen und humorvollen Kurzvortag über die Kronberger Burg von Uwe Wittstock, der auch Mitglied des Burgvereins Kronberg ist. Vor dem mächtigen Turm der Burg Kronberg stellten sich dann einige Mitglieder des Organisationsteams dem Fotografen zur Verfügung. Die Presse, TZ und KoWö, berichteten ausführlich über dieses Ereignis. Diese Berichte können Sie gerne in unserem Pressearchiv nachlesen. Weitere Fotos finden Sie in unserer Fotogalerie.

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